PayLife als Paradies für Betrüger

Kriminelle dürften mit dem österreichischen Zahlungsanbieter PayLife ihre reinste Freude haben. Selten war es so leicht, fremde Girokonten mit Bankomatfunktion für den eigenen Gebrauch bei online Einkäufen freizuschalten. Ein Test des ORF.at und der Journalistenausbildungsklasse Graz zeigte, dass es keine 15 Minuten bis zur Freischaltung eines fremden Kontos seitens PayLife dauerte.

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Gesundheitsministerium allein zuhause

Ein gefundenes Fressen für Kleinblogdorf. Das deutsche Gesundheitsministerium (BMG) will anscheinend unentdeckt bleiben. Nicht anders ist die zum Teil absurde Verlinkungsregel zu erklären, wonach jeder, der einen Link setzt automatisch Vertragspartner mit dem besagten Ministerium ist. Der Vertragspartner ist nach Setzen eines Links verpflichtet, dies dem BMG innerhalb von 24 Stunden durch eine E-Mail mitzuteilen. Werden doch keine toxische Dämpfe im Spiel sein, oder?
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Troublemaker Anwalt

Himmel nocheinmal. Da ist vor kurzem endlich der Streitfall von Transparency zu einer Bloggerin beigelegt worden. Schon tritt die nächste Anwaltskanzlei ins Fettnäpfchen und schädigt (langsam könnte man sagen „grob fahrlässig“) somit seinen Klienten. Anstoss ist wieder einmal ein Kritik-Artikel eines Blogger, welcher im Jänner 2005 (!) verfasst wurde. Der angesetzte Gegenstandswert beträgt EUR 250.000,- wegen angeblichen wirtschaftlichen Schaden deren Mandantschaft. Auch die weiteren Vorwürfe sind teilweise so absurd, dass man zwangsläufig die Fragen stellt, was ein Anwalt so eigentlich können muss, um Anwalt zu werden.
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Irrsinn MySpace.com

Na da staunte ich nicht schlecht über die Meldung von Robert und Wolfgang. MySpace.com hat weit mehr als 50 Millionen (!!) User weltweit und wächst unaufhaltsam weiter. Vor allem bei den Jugendlichen ist mySpace der absolute Kult. Für mich eigentlich unerklärlich, da ich mit diesem Angebot nicht allzuviel anfangen kann, aber vielleicht werde ich doch langsam alt. Was bietet nun MySpace so einzigartiges?
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Sony BMG kommt nicht zur Ruhe

Nachdem Microsoft das DRM-System XCP von Sony BMG als Schadsoftware eingestuft hat, hat nun Sony BMG aufgrund des öffentlichen Drucks die Produktion von mit XCP versehenen Musik-CDs vorerst gestoppt, und damit begonnen XCP-Musik-CDs aus dem Handel zu nehmen.

Doch Sony BMG kommt weiterhin nicht zur Ruhe. Jetzt wurden auch Codezeilen aus GPL lizenzierter Software im DRM-System XCP entdeckt. Natürlich will man davon nichts gewusst haben und redet sich auf die für die Entwicklung zuständige Firma Firma First 4 Internet aus.

Es drängt sich wieder einmal unweigerlich die Frage auf, warum Musikunternehmen hauptsächlich mit der Programmierung von Kopierschutzsystemen beschäftigt sind, anstatt alle Kraft in die Erschliessung neuer Geschäftsbereiche zu investieren. Es ist anscheinend leichter vorhandenes Territorium zu verteidigen, als mit der Zeit zu gehen, und dem User das zu bieten, wonach dieser trachtet.

Haus samt Frau zu ersteigern

Eine etwas skurrile Auktion. Deborah heisst die gute Frau und versteigert ihr Haus samt Inventar. Dass zum Inventar auch Sie selbst gehört macht die Auktion wohl einzigartig. Sie selbst ist geborene Norwegerin und wohnt in Washington, wo sich auch das Haus befindet. Geldmangel dürften nicht der Grund sein, wenn man bedenkt, dass das zu ersteigernde Eigenheim über 1800 Quadratmeter gross ist und Sie selbst eine gut funktionierende Schmuck-Firma besitzt. Wer also über $600,000.00 Dollar lagernd hat, und noch dazu auf eine hinreissende Blondine steht, sollte sich dies nicht entgehen lassen. Mehr Infos gibt es hier…