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	Kommentare zu: Verdienst als Webdesigner	</title>
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	<description>für Webmaster und Webdesigner mit Artikeln zu Webdesign, Suchmaschinen Optimierung, Farbgestaltung und Entwicklungen am Suchmaschinenmarkt</description>
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				<title>
				Von: admin				</title>
				<link>https://www.webmasterfind.de/2006/01/11/verdienst-als-webdesigner/#comment-308</link>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 20:02:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.webmasterfind.de/blog/?p=160#comment-308</guid>
					<description><![CDATA[Hallo Peter.

Ich gebe dir im grossen und ganzen recht, doch deine Ausführungen gehen zum Teil schon einen Schritt weiter. Du denkst da eher an die grösseren Unternehmensseiten. Da spielen natürlich ganz andere Faktoren ein Rolle, und die kann ein Einzelner so gut wie nicht schaffen. Ich selbst arbeite oftmals mit unterschiedlichen Personen und Partnern zusammen, um den Qualitätskriterien und dem Umfang eines Projektes gerecht zu werden.

Allerdings denke ich dass sich Christian auf den marktüblichen Webdesigner beschränkt, welcher den grossteil der Kundschaft bedient.

Wenn man den derzeitigen Markt näher betrachtet, so ist der Grossteil der Kundschaft eher Einzel-, Klein oder Mittelunternehmer, welche sich in erster Linie im Internet präsentieren, ihre Dienstleistungen anbieten und eventuelle News publizieren wollen. Das Budget für diese Zielgruppe liegt meiner Erfahrung nach zwischen 500,- und 5000,- Euro.

Innerhalb dieses Budget müssen sich also alle Aktivitäten abspielen können. Da ist es klar, dass ein Kleinunternehmen nicht in einer Liga von einem Konzern mitspielen können, welche in der Regel gleich mehrere Personen für die laufende Betreuung (z.B: Contentpflege, Betreuung der Community, usw.) zur Verfügung haben.

Auch ich berechne Leistungen wie Suchmaschinenoptimierung, Barrierefreiheit etc. separat - wie oben beschrieben, alles hat seinen Preis, schliesslich muss ja auch das eigene Unternehmen auf gesunden Füssen stehen.

Für mich sind die oben angeführten Grundkenntnisse eines Webdesigners ein Muss für den Selbständigen Webdesigner. Ansonsten kann dieser, sofern er mit keinen Partner zusammenarbeitet, keine brauchbaren Gesamtlösungen anbieten.


&lt;strong&gt;Auf eines muss ich allerdings widersprechen.&lt;/strong&gt; Zitat:
&lt;blockquote&gt;Ein Designer im Bereich der Druckvorstufe muss nur geringe Kenntnisse des Druckprozesses mitbringen und kann trotzdem einwandfreie Ergebnisse liefern: weil es Mediendienstleister gibt, die die Dateien für die Druckausgabe aufbereiten sowie den Druck organisieren und überwachen.&lt;/blockquote&gt;


Sollte er aber doch haben, zumindest ein Grundwissen über die Druckprozesse. Der Computer hat vieles einfach gemacht, sodass im graphischen Gewerbe hauptsächlich graphische Laien sitzen. Nicht umsonst hat die Qualität der Druckprodukte im Allgemeinen abgenommen, trotz Computer-to-Plate, automatisierte Druckprozesse u.ä. 

Und das hat nicht nur mit Zeit- und Geldmangel zu tun.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter.</p>
<p>Ich gebe dir im grossen und ganzen recht, doch deine Ausführungen gehen zum Teil schon einen Schritt weiter. Du denkst da eher an die grösseren Unternehmensseiten. Da spielen natürlich ganz andere Faktoren ein Rolle, und die kann ein Einzelner so gut wie nicht schaffen. Ich selbst arbeite oftmals mit unterschiedlichen Personen und Partnern zusammen, um den Qualitätskriterien und dem Umfang eines Projektes gerecht zu werden.</p>
<p>Allerdings denke ich dass sich Christian auf den marktüblichen Webdesigner beschränkt, welcher den grossteil der Kundschaft bedient.</p>
<p>Wenn man den derzeitigen Markt näher betrachtet, so ist der Grossteil der Kundschaft eher Einzel-, Klein oder Mittelunternehmer, welche sich in erster Linie im Internet präsentieren, ihre Dienstleistungen anbieten und eventuelle News publizieren wollen. Das Budget für diese Zielgruppe liegt meiner Erfahrung nach zwischen 500,- und 5000,- Euro.</p>
<p>Innerhalb dieses Budget müssen sich also alle Aktivitäten abspielen können. Da ist es klar, dass ein Kleinunternehmen nicht in einer Liga von einem Konzern mitspielen können, welche in der Regel gleich mehrere Personen für die laufende Betreuung (z.B: Contentpflege, Betreuung der Community, usw.) zur Verfügung haben.</p>
<p>Auch ich berechne Leistungen wie Suchmaschinenoptimierung, Barrierefreiheit etc. separat &#8211; wie oben beschrieben, alles hat seinen Preis, schliesslich muss ja auch das eigene Unternehmen auf gesunden Füssen stehen.</p>
<p>Für mich sind die oben angeführten Grundkenntnisse eines Webdesigners ein Muss für den Selbständigen Webdesigner. Ansonsten kann dieser, sofern er mit keinen Partner zusammenarbeitet, keine brauchbaren Gesamtlösungen anbieten.</p>
<p><strong>Auf eines muss ich allerdings widersprechen.</strong> Zitat:</p>
<blockquote><p>Ein Designer im Bereich der Druckvorstufe muss nur geringe Kenntnisse des Druckprozesses mitbringen und kann trotzdem einwandfreie Ergebnisse liefern: weil es Mediendienstleister gibt, die die Dateien für die Druckausgabe aufbereiten sowie den Druck organisieren und überwachen.</p></blockquote>
<p>Sollte er aber doch haben, zumindest ein Grundwissen über die Druckprozesse. Der Computer hat vieles einfach gemacht, sodass im graphischen Gewerbe hauptsächlich graphische Laien sitzen. Nicht umsonst hat die Qualität der Druckprodukte im Allgemeinen abgenommen, trotz Computer-to-Plate, automatisierte Druckprozesse u.ä. </p>
<p>Und das hat nicht nur mit Zeit- und Geldmangel zu tun.</p>
]]></content:encoded>
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				<title>
				Von: Peter				</title>
				<link>https://www.webmasterfind.de/2006/01/11/verdienst-als-webdesigner/#comment-307</link>
		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 19:02:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.webmasterfind.de/blog/?p=160#comment-307</guid>
					<description><![CDATA[Also zunächst mal kann eine Webseite von jemand, der 15 Euro will, deutlich teurer werden, als von jemand, der 50 Euro will. Es kommt auf Kompetenz und Schnelligkeit an. 15 bis 20 Euro, wie in dem Artikel verlangt, das ist wirklich nur für den allerersten Einstieg möglich, sozusagen als bezahltes Lernen ... Davon kann man als Selbstständiger nicht leben. 

Leistungen wie Suchmaschinenoptimierung, Barrierefreiheit etc. würde ich generell eigens berechnen bzw. als Leistung ausweisen. Dann kann sich der Kunde aussuchen, was er will - und wenn er auf die Suchmaschinenoptimierung verzichtet, dann ist er eben nicht in Google ... Viele stört das gar nicht. 

Der Auflistung der Fähigkeiten möchte ich ein bisschen widersprechen. Ein Designer im Bereich der Druckvorstufe muss nur geringe Kenntnisse des Druckprozesses mitbringen und kann trotzdem einwandfreie Ergebnisse liefern: weil es Mediendienstleister gibt, die die Dateien für die Druckausgabe aufbereiten sowie den Druck organisieren und überwachen. Warum soll das im Internet anders ablaufen? Der Designer entwirft und der Programmierer baut die Seiten. Und die Projektleitung (= Produktioner) entscheidet, ob und welches CMS verwendet wird, berät den Kunden im Bereich Hosting, SEO und so weiter. 

Wieso soll einer alles machen? Das ist nicht der Normalfall. Selbst in kleinen Designagenturen wird die Arbeit geteilt: 
- Kontakter (Beratung, Nachbetreuung)
- Projektleiter (Projektplaung und Organisation)
- Designer / Konzeptioner
- Programmierer
- Redakteur für den content. 

Wie viele Webprojekte sterben, weil der Auftraggeber keinen Content liefert, oder davon einfach überfordert ist? Texten und Bildrecherche gehören im Printdesign einfach dazu, eine Werbekampagne wird von der Agentur auch immer inhaltlich konzeptioniert und umgesetzt. Warum soll das bei Webseiten anders sein? Natürlich muss nicht jede einzelne Aufgabe auch eine konkrete Person sein - vielleicht besteht das Team nur aus einem Designer und einem Programmierer, der auch die Beratung übernimmt ... etc. 

In der Liste fehlt ausserdem noch einiges: 
- Interface-Design und Usability
- Barrierefreiheit
- rechtliche Grundlagen, Presserecht, Markenrecht etc. 
- redaktionelle Fähigkeiten
- Organisation und Prejektabwicklung
- JavaScript-Kenntnisse
- Flash, Sound und Video-Bearbeitung
- Schulung des Kunden bzw. seiner Mitarbeiter am CMS
und so weiter. 

Hier geht nichts über ein Team. Also: wer in einigen Bereichen nicht genügend Kenntnisse mitbringt, sucht sich einfach jemand für diese Bereiche, mit dem er zusammenarbeitet. Ich blaube einfach nicht, dass jemand im Bereich Konzeption/Design/Gestaltung/Bildbearbeitung top Fähigkeiten erlangen kann, wenn er sich zusätzlich mit HTML, CSS, JavaScript, PHP, Datenbanken, Server, Hosting, SEO, Shops, Sichere Finanzdatentransfers etc. usw. auskennen soll. Das ist in einem Leben nicht zu machen, zumindest nicht für die meisten Menschen. Schließlich soll man ja nicht nur lernen, sondern die meiste Zeit produktiv arbeiten. 

Na ja, nur meine Meinung. Ich bin mit Teams immer sehr gut gefahren. Es ist einfacher, in einem Gebiet gut zu werden als in allen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zunächst mal kann eine Webseite von jemand, der 15 Euro will, deutlich teurer werden, als von jemand, der 50 Euro will. Es kommt auf Kompetenz und Schnelligkeit an. 15 bis 20 Euro, wie in dem Artikel verlangt, das ist wirklich nur für den allerersten Einstieg möglich, sozusagen als bezahltes Lernen &#8230; Davon kann man als Selbstständiger nicht leben. </p>
<p>Leistungen wie Suchmaschinenoptimierung, Barrierefreiheit etc. würde ich generell eigens berechnen bzw. als Leistung ausweisen. Dann kann sich der Kunde aussuchen, was er will &#8211; und wenn er auf die Suchmaschinenoptimierung verzichtet, dann ist er eben nicht in Google &#8230; Viele stört das gar nicht. </p>
<p>Der Auflistung der Fähigkeiten möchte ich ein bisschen widersprechen. Ein Designer im Bereich der Druckvorstufe muss nur geringe Kenntnisse des Druckprozesses mitbringen und kann trotzdem einwandfreie Ergebnisse liefern: weil es Mediendienstleister gibt, die die Dateien für die Druckausgabe aufbereiten sowie den Druck organisieren und überwachen. Warum soll das im Internet anders ablaufen? Der Designer entwirft und der Programmierer baut die Seiten. Und die Projektleitung (= Produktioner) entscheidet, ob und welches CMS verwendet wird, berät den Kunden im Bereich Hosting, SEO und so weiter. </p>
<p>Wieso soll einer alles machen? Das ist nicht der Normalfall. Selbst in kleinen Designagenturen wird die Arbeit geteilt:<br />
&#8211; Kontakter (Beratung, Nachbetreuung)<br />
&#8211; Projektleiter (Projektplaung und Organisation)<br />
&#8211; Designer / Konzeptioner<br />
&#8211; Programmierer<br />
&#8211; Redakteur für den content. </p>
<p>Wie viele Webprojekte sterben, weil der Auftraggeber keinen Content liefert, oder davon einfach überfordert ist? Texten und Bildrecherche gehören im Printdesign einfach dazu, eine Werbekampagne wird von der Agentur auch immer inhaltlich konzeptioniert und umgesetzt. Warum soll das bei Webseiten anders sein? Natürlich muss nicht jede einzelne Aufgabe auch eine konkrete Person sein &#8211; vielleicht besteht das Team nur aus einem Designer und einem Programmierer, der auch die Beratung übernimmt &#8230; etc. </p>
<p>In der Liste fehlt ausserdem noch einiges:<br />
&#8211; Interface-Design und Usability<br />
&#8211; Barrierefreiheit<br />
&#8211; rechtliche Grundlagen, Presserecht, Markenrecht etc.<br />
&#8211; redaktionelle Fähigkeiten<br />
&#8211; Organisation und Prejektabwicklung<br />
&#8211; JavaScript-Kenntnisse<br />
&#8211; Flash, Sound und Video-Bearbeitung<br />
&#8211; Schulung des Kunden bzw. seiner Mitarbeiter am CMS<br />
und so weiter. </p>
<p>Hier geht nichts über ein Team. Also: wer in einigen Bereichen nicht genügend Kenntnisse mitbringt, sucht sich einfach jemand für diese Bereiche, mit dem er zusammenarbeitet. Ich blaube einfach nicht, dass jemand im Bereich Konzeption/Design/Gestaltung/Bildbearbeitung top Fähigkeiten erlangen kann, wenn er sich zusätzlich mit HTML, CSS, JavaScript, PHP, Datenbanken, Server, Hosting, SEO, Shops, Sichere Finanzdatentransfers etc. usw. auskennen soll. Das ist in einem Leben nicht zu machen, zumindest nicht für die meisten Menschen. Schließlich soll man ja nicht nur lernen, sondern die meiste Zeit produktiv arbeiten. </p>
<p>Na ja, nur meine Meinung. Ich bin mit Teams immer sehr gut gefahren. Es ist einfacher, in einem Gebiet gut zu werden als in allen.</p>
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				<title>
				Von: Franc				</title>
				<link>https://www.webmasterfind.de/2006/01/11/verdienst-als-webdesigner/#comment-306</link>
		<dc:creator><![CDATA[Franc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2006 18:06:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.webmasterfind.de/blog/?p=160#comment-306</guid>
					<description><![CDATA[Ich finde auch es ist enorm wichtig, sich nicht unter seinem Wert zu verkaufen. Leider wird für diesen Beruf keine spezielle Ausbildung benötigt, sodass mehr oder weniger ein jeder, der ein bisschen mit Frontpage oder GoLive arbeiten kann sich als Webdesigner rühmen kann.

Da ist es für seriöse Webdesigner, welche die entsprechende Ausbildung besitzen ungleich schwerer, den Kunden davon zu überzeugen, dass jeder Job ein gesundes Preis/Leistungsverhältnis besitzen muss, und dass man von nur billigen Webseiten (meist sind diese optisch jenseits von gut und böse) so gut wie nichts hat. Da ist es den Kunden oftmals besser keine Webseite zu besitzen.

Argumente wie &quot;korrekt programmierte Webseiten, Browser kompatible, suchmaschinenfreundliche Links, Suchmaschinen Optimierung, ...&quot; kommen halt nicht so gut an wie &quot;kostet fast nichts&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde auch es ist enorm wichtig, sich nicht unter seinem Wert zu verkaufen. Leider wird für diesen Beruf keine spezielle Ausbildung benötigt, sodass mehr oder weniger ein jeder, der ein bisschen mit Frontpage oder GoLive arbeiten kann sich als Webdesigner rühmen kann.</p>
<p>Da ist es für seriöse Webdesigner, welche die entsprechende Ausbildung besitzen ungleich schwerer, den Kunden davon zu überzeugen, dass jeder Job ein gesundes Preis/Leistungsverhältnis besitzen muss, und dass man von nur billigen Webseiten (meist sind diese optisch jenseits von gut und böse) so gut wie nichts hat. Da ist es den Kunden oftmals besser keine Webseite zu besitzen.</p>
<p>Argumente wie &#8222;korrekt programmierte Webseiten, Browser kompatible, suchmaschinenfreundliche Links, Suchmaschinen Optimierung, &#8230;&#8220; kommen halt nicht so gut an wie &#8222;kostet fast nichts&#8220;.</p>
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