Ein Fall von Amoklauf

Dass Anwälte gerne abmahnen und absurde Geldforderungen stellen ist bekannt, ebenso dass es oftmals um fragwürdige Anklagepunkte handelt. Dass man aber eine Anklage auf ein noch nicht rechtskräftiges Urteil stützt, ist mir als Laien doch neu. Diese Erfahrung müssen nun zwei Forenbetreiber ( Supernature-Forum und Cinefacts-Forum) machen, welche von einer Frankfurter Anwaltskanzlei zu einer Unterlassungserklärungen aufgefordert wurden. Es gilt strafrechtlich relevante Beiträge in den Foren zu verhindern (normalerweise muss der Betreiber diese erst löschen, wenn er von diesen Kenntnis erlangt hat). Als Streitwert wurden 50.000,- Euro festgesetzt zuzüglich 1.843,- Euro Anwaltsgebühren. Habe doch schon immer gewusst, dass ich den falschen Beruf gewählt habe :-(
[via golem und netzeitung]

Webdesign zum Abwinken

Für alle angehenden Webdesigner, die wissen wollen was in Webdesign nicht angesagt ist, sollten einen Abstecher auf die Endgültige Müllseite riskieren. Dort werden besonders gelungene Exemplare für den Ultimate Trash Site Award nominiert. Folgende Leistungen werden honoriert:

* wohltuende Bescheidenheit der Ideen
* Mut zur unfreiwilligen Komik
* Verzicht auf Inhalte, die Besucher geistig überfordern
* ungebremste Selbstdarstellungskraft
* Grosszügiger Umgang mit Grammatik, Satzbau und Orthographie
* Sinnabstinenz beim Einsatz neuester technischer Mittel
* Enthaltsamkeit gegenüber ästhetischen Grundprinzipien
* Courage im Umgang mit rudimentär vorhandenen HTML-Kenntnissen

MillionDollarHomepage ist beendet

Wer hätte sich das gedacht. Knapp fünf Monate wurden benötigt, um eine Million Pixel um je einen Euro zu verkaufen. Die letzten 1000 Pixel der MillionDollarHomepage wurden um sagenhafte 38.100,- $ ersteigert. Somit ist das im August 2005 gestartete Projekt des 21-jährigen Studenten Alex Tew, was niemand für möglich hielt, ausverkauft. Ursprünglich war dieses Projekt gestartet worden, um sich das Studium finanzieren. Nach dem riesen Erfolg dürfte sich der 21-jährige Dollar Millionär nun keinerlei Sorgen mehr um seine Finanzen machen müssen, zumal der Geldregen noch lange nicht versiegt ist.
Den ganzen Artikel lesen »

Wie steht es mit dem Ego

ego Wer schon immer wissen wollte wie es um den eigenen Ego besteht, der ist bei Egosurf genau richtig. Einfach Namen und Blog-URL eingeben und schon wird das eigene Ego anhand von gefundenen Links bei Google berechnet. Je mehr Punkte man erhält, umso besser für das Ego. Fast so wie in der Wirklichkeit, oder ? Man gönnt sich ja sonst gar nichts ;-)

Sozialgericht Bremen im online Focus

Nachdem die Abmahnung des Shopbloggers durch die Direktorin des Sozialgerichts Bremen bereits haushohe Wellen in der Blogger-Community geschlagen hat, hat sich auch der online Focus der Story angenommen und die Direktorin Renate Holst zu diesem Vorfall interviewt. Das Interview zeigt in erschüttender Weise, wie ahnungslos mit dem Internet umgegangen wird und wie sorglos man seine Anwälte auf mehr oder weniger unbeteiligte Personen hetzt. Man muss auf alle Fälle den Artikel zweimal lesen, sonst glaubt man nicht, wie erwachsene Menschen handeln können.

Wirbel um Coldplay-CD

Heftiger Kritik sieht sich Virgin Records/EMI ausgesetzt. Konkret geht es um die CD der Gruppe Coldplay, welche mit einem Kopierschutz versehen ist. Die Usage Guideline, welche man nur innerhalb der CD-Box findet erklärt in einem ellenlangen Text, dass erstens eine Software auf den PC gespielt wird, bei eventuelle Schäden dadurch keine Haftung übernommen wird und zum Schluss auf sehr vielen Playern gar nicht abgespielt werden kann.
Den ganzen Artikel lesen »

Einsame Weihnachten

Es ist ja unbestritten. Während der Weihnachtszeit, dem Fest der Familie, verfallen viele in einen depressiven Zustand. Sei es, weil man sich nicht der kollektiven Fröhlichkeit anschliessen will, sei es, weil man die Einsamkeit satt hat. So dürfte sich auch Heidi Klum´s Papa in einem melancholischen Zustand befinden. Anders ist wohl die Abmahnung gegenüber Patrick Breitenbach, dem Betreiber des Werbeblogger-Blogs, nicht zu deuten. Die Blogger-Community kann wieder einmal nur den Kopf schütteln.
via Basicthinking

10.000 Dollar für Logo

Ein Radiosender in Kalifornien hat jetzt dazu aufgerufen, ein Logo so zu platzieren, dass das Logo vom Weltall aus, auf einem Satellitenbild bei Google Maps zu sehen ist. Für den Gewinner gibt es 10.000 Dollar. Der Wettbewerb könnte aber einige Jahre dauern, da die Bilder von Google Maps teilweise mehrere Jahre alt sind.