Open Source hat auch in der Krise Zukunft

Die Entwicklung von leistungsfähigen IT-Produkten verschlingt Unmengen an Finanzmittel. Dann folgt ein Testlauf um die angebotenen Lösungen den praktischen Anforderungen anzupassen. Das Resultat sind kostenintensive und damit teure Produkte da die Aufwendungen der Entwicklung von den Unternehmen ja in irgendeiner Form weitergegeben werden müssen.

Eine deutlich kostengünstigere Alternative bieten da Open-Source-Lösungen. Darauf weist das IT-Portal der ersten Stunde “heise” in einem kürzlich veröffentlichten white paper hin. So sind “In nahezu allen Fällen [...] Open-Source-Produkte deutlich günstiger als entsprechende proprietäre Produkte…“, da bei Open-Source-Lösungen die an praxisnahen Lösungen orientierte Community die Kosten für die Entwicklung übernimmt.

Der heise-Artikel beruft sich bei seinen Aussagen auf einen neueren Forrester-Bericht („Open Source Paves the Way for the Next Generation of Enterprise IT“) in dem mehr als 56 aller befragten IT-Verantwortlichen angaben, dass Kostensenkung ihr Hauptmotiv für die Verwendung von Open-Source-Lösungen sei.  86 Prozent dieser Befragten gaben weiter an, dass ihre Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen wurden.

In Krisenzeiten stehen viele Unternehmen unter Einsparungsdruck. Somit kommt dem Kostenfaktor jetzt ein noch höherer Stellenwert bei Entscheidungen über künftig einzusetzende Mittel zu. FAZIT: Mit Open-Source-Lösungen sind IT-Verantwortliche auch in Zeiten knapper Budgets in der Lage die Leistungsstärke ihres Unternehmens zu erhöhen.