Ausblick 2009 – Technische Entwicklungen

Was darf man 2009 erwarten, abgesehen vom Fortbestehen der Wirtschaftskrise und dem Misstrauen in die Finanzwelt? Die Aufsteiger des letzten Jahres im technischen Sektor sind klar und kurz umrissen: Smartphones, allen voran das iPhone vom Apple und das Android-Handy bzw. Betriebssystem von Google &Co haben den Markt ordentlich belebt. Aber auch das Internet, sowie alle daran teilhabenden Unternehmen zählen zu den Gewinnern. Nicht nur durch den Verkauf der Hardware, sondern auch durch den erheblichen, interaktiven Funktionsumfang der Softwarepakete und Netapplikationen und dem dadurch gestiegenen Datenaufkommen lassen 2009 grosses erwarten. Mobiles Web 2.0 eben.

Speziell das Datenvolumen wird in den nächsten Jahren regelrecht explodieren, und man ist sich aus heutiger Sicht nicht sicher, ob man den Bedarf in den nächsten Jahren stillen wird können. Zu groß und zu umfangreich sind selbst die nüchternsten Prognosen. In Zeiten von Video-on-demand, YouTube, Musikdownloads, VoIP-Telefonie und Cloud Computing benötigt man schon jetzt so gut wie sämtliche derzeit vorherrschenden Kapazitäten.

Man geht davon aus, dass alle zwei Jahre der Bedarf an Bandbreite sich verdoppelt. Neben den Ausbau von Datenhighways wird an einer Umstellung der Netzwerke zu internetprotokollbasierten Netzen gearbeitet, sprich es werden Sprache und Daten paketbasiert verschickt. Die meisten Provider arbeiten zur Zeit bereits an diesen Umstellungen oder haben Pläne diesbezüglich in der Schublade. Der Kunde selbst wird davon allerdings wenig bemerken, ausser vielleicht, dass die Leitungen sukzessive schneller werden und mehr Daten übertragen werden können.

In Zukunft wird ohne Internet ohnehin kaum etwas funktionieren. Selbst alltägliche Programme wie Word, Excel, in fernerer Zukunft auch Bildbearbeitungsprogramme und Layoutprogramme, werden demnächst hauptsächlich über einen Browser zu bedienen sein. Ja selbst die Buchhaltung etc. wird nicht mehr auf den eigenen Desktop platziert sein, sondern ausgelagert in den Weiten der virtuellen Welt. Der Vorteil: egal wo Sie sich auch befinden, Sie haben jederzeit Zugriff auf ihre Daten. Selbstverständlich mit all den bekannten Nachteilen.

Cloud Computing nennt sich dies übrigens, was eine industrialisierte Form der Softwarenutzung bezeichnet, wo die Anwender per Browser auf die entsprechenden Programme des Anbieters zurückgreift. Reine Kaufsoftware wird es zukünftig kaum mehr geben. Mieten mit zusätzlich erweiterbaren online Angeboten bringt schliesslich mehr Geld.

Wer weiss was 2009 noch so alles bringt. Man darf gespannt sein. Schliesslich war selbst 2008 für etliche, nicht vorhersehbare Knüller gut.

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