Alan Webb von Abakus unter Beschuss

Der Betreiber des Marketingunternehmens ABAKUS Internet Marketing Alan Webb ist zur Zeit schweren Vorwürfen ausgesetzt. Konkret geht es um eine an und für sich lobenswerten Aktion ein Hilfswerk zu unterstützen. Die Forumsmitglieder von Abakus Internet Marketing haben dies mit einer Methode herbeigeführt, welche „Social Bombing“ genannt wird, eine Anlehnung an das bekannte „Google Bombing“.

Sprich die einzelnen Webmaster haben alle einen oder mehrere Links mit einem bestimmten Keyword zu den Webseiten des Hilfswerk veröffentlicht. Doch diese Form der Bewerbung stosst bei den Konkurrenten und der Presse auf wenig Gegenliebe, sogar von bewusster Manipulation ist die Rede.

Dies ist aber nicht der einzige Vorwurf den Alan Webb ausgesetzt ist. Der weitaus grössere Vorwurf ist, dass diese Hilfsaktion als PR seitens des Unternehmens ABAKUS Internet Marketing missbraucht wird.

Alan Webb veröffentlichte in den letzten Tagen einige PR-Meldungen in welchem der Erfolg dieser Hilfsaktion publiziert wird. Die ganze Pressemeldung hinterlässt den Eindruck, als wolle das Unternehmen anhand einer erfolgreichen Aktion auf sich aufmerksam machen und seine Dienste anbieten.

Dass diese Aktion auch viele Webmaster aufstosst, welche aus gutem Glauben an dieser Aktion teilgenommen haben ist leicht verständlich. Denn diese PR-Aktion war nicht nur unglücklich gewählt, sondern wird als pure Schleichwerbung angesehen und wird als ein Missbrauch an all jene empfunden, welche an dieser Unterstützung im guten Glauben mitgewirkt haben.

Das beworbene Hilfswerk hat sich mittlerweile von dieser Aktion distanziert.
Seitens Abakus Internet Marketing ist uns derzeit keine offizielle Stellung bekannt.

Update:
Um es gleich vorweg zu nehmen. Wir finden die Aktion insofern gut, dass man helfen will. Aber die Art und Weise wie hier vorgegangen wurde, wird meinerseits abgelehnt, da ich für bewusste Manipulationen nichts übrig habe.

Update 2:
Stellung seitens Abakus

8 Antworten zu “Alan Webb von Abakus unter Beschuss”

  1. Gabi

    Ich habe mir schon von Anfang an gedacht, wie man so eine Aktion gutheissen kann. Egal ob für einen guten Zweck oder nicht eine Manipulation bleibt eine Manipulation. Ob je einer von denen etwas gespendet hat?

  2. Lolli

    Uppppsssss …. also ich würde mir zweimal überlegen, ob ich bei Abakus in Zukunft was machen lasse!

  3. @ Lolli
    Nun, die Vorwürfe sagen noch lange nichts über die Qualität des Unternehmens aus. Fakt ist, dass Abakus zu den profiliertesten Optimierern Deutschland gehören, und diese punkto Internetmarketing zu den absoluten Fachprofis zu zählen sind.

    Da gibt es nicht viele, welche das Fach Suchmaschinen Optimierung beherrschen, trotz all den Möchte-Gern-Optimierern, welche sich im Internet herumtummeln.

  4. Pingback: Mastblau Misslungene Hilfsaktion

  5. Es ist absolut irrelevant wo man *was machen läßt*.
    Wer unter die top ten will-und wer mag das nicht , wenn er ein Geschäft im Internet hat? –braucht Textbacklinks.

    Wäre dem nicht so, täten nicht sehr viele Geschäftebesitzer auch mich regelmäßig anschreiben, ob ich nicht von webdesign-in.de einen textlink auf ihre Website setze.

    Wenn dies aber öffentlich wird, dann wird es Manipulation?!?

    Werbung ist immer Manipulation. – Das ist ihr Wesen.
    Wer dies nicht erkennen mag, mag naiv bleiben und weiter an das Christkind glauben.

    Soll so sein, ist nicht meines, aber soll so sein.
    Doch ganze Berufsstände derart zu verunglimpfen, ist für mich ein Armutszeugnis dieses Vereinsvorstandes.

    WebDesigner machen ihren Job, damit andere mit ihrer Website Geld verdienen. Suchmaschinenoptimierer machen ihren Job , damit andere bei Google, Yahoo , MSN usw. unter den TopTen sind.

    Jetzt auf einmal sind dies alle Kriminelle?!?

    ich bin entsetzt und geschockt, wie sofort geglaubt wird hier wäre Illegales am Werk gewesen.

    Ich verwehre mich auf das Entschiedenste gegen diese Unterstellung, gegen die implizite Aussage, dass ich illegales tu.

    mfg
    MTS

  6. Hallo Monika

    Kann es sein, dass du dich im Thema oder Blog geirrt hast?
    Hier ist weder ein Vorwurf dass SEO Kriminelle sind, noch wird ein ganzer Berufsstand verunglimpft, und schon gar nicht wird behauptet dass du als professionelle WebDesignerin etwas illegales tust.

  7. Monika

    Hi admin
    Nein ich irrte mich garantiert nicht im Blog.

    Ich las in Deinem Artikel keine Aufklärung der Vorwürfe an Alan Webb, las den unwidersprochenen Kommentar von Gabi und Deinen zwar Abakus in Schutz nehmenden aber nicht erklärenden kommentar auf die Aussage von Lolli.

    Wer undifferenziert auf Alan Webb losgeht- wobei ich das „undifferenziert“ hervorheben mag, der muss sich auch klar machen, dass dies impliziert ein Vorwurf an alle SEOs und WebDesigner ist. Alan Webb verabsäumte einen für ihn gängigen Begriff zu erklären:“Social Bombing“, das ist ihm oder /und seinen Beratern vorzuwerfen, daraus anderes zu schließen ist zu kurz edacht. So einfach ist „Leben“ nicht.

    Das geht eben dann auch auf meine Berufsehre und da bin ich heikel- sehr sogar.

    Weißt, wenn die website der offroadkids nicht dermaßne von Werbung strotzen tät, könnt ich das Aufschreien des Vereinsvorstandes ja irgendwie noch verstehen, aber offenbar darf Vodafone was andere nicht dürfen.;)
    lg
    Monika

  8. Hallo Monika
    Jetzt kenne ich mich aus, und verstehe dich auch.

    Ich denke aber auch, dass man die ganze Sache mit kühlen Kopf betrachten muss. Die Reaktion des Off Road Kids-Vorstandes Markus Seidel mag zwar übertrieben sein, doch hat dieser mit der Materie des Suchmaschinen Optimierens nichts zu tun. Erst als die Presse Anschuldigungen publizierte und Neider (ein deutsch / österreichischens Phänomen) das Hilfswerk mit zum teils absurden Beschuldigungen bombardierten, hat sich Herr Seidel zu einer unüberlegten Aussage hinreissen lassen.

    Das kann man jetzt aktzeptieren oder versuchen richtig zustellen, wobei ich glaube zweiteres wird kaum gelingen. Wie gesagt, er hat nichts mit SEO im Hut.

    Ich bin überhaupt der Meinung, dass ich meinen Berufsstand gegenüber Neidern nicht verteidigen muss. Da lass ich lieber meine / unsere seriöse Arbeit sprechen.

    lg
    ragi

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